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    <title>Debatte - Bundesratswahl vors Volk?</title>
    <link>http://volkswahl.politnetz.ch</link>
    <description>Der Bundesrat steht in der Kritik. Von links bis rechts werden ihm Kompetenz, Entscheidungsf&#228;higkeit und F&#252;hrungsst&#228;rke abgesprochen. Im September w&#228;hlt das Parlament den Nachfolger von Bundesrat Couchepin. W&#252;rde das Volk in einer Direktwahl einen besseren Bundesrat zusammenstellen?

AKTUELL: Am 22. August 2009 hat die SVP-Delegiertenversammlung sich klar f&#252;r die Ausarbeitung eines definitiven Initiativtextes ausgesprochen. Die Lancierung der Volksinitiative r&#252;ckt damit einen Schritt n&#228;her.

&#220;brigens: Online k&#246;nnen Sie die Volkswahl jetzt schon &#252;ben. Klicken Sie auf http://alternativer-bundesrat2009.politnetz.ch, nominieren Sie Personen, die Sie aus &#220;berzeugung gerne im Bundesrat s&#228;hen, und stimmen Sie f&#252;r Ihre Favoriten.</description>
    <language>de</language>
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      <title>Schweizer Politiker sind so profillos, dass bei einer Direktwahl des Bundesrates durchs Volk kaum klar w&#228;re, wen man w&#228;hlen sollte.</title>
      <description></description>
      <author>Alain Leclerc Von Bonin</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:40:32 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/25/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Das h&#228;tte zur Folge, dass Bundesr&#228;te kurz vor den Wahlen populistische Aktionen wie Steinbr&#252;ck (&quot;Kavallerie&quot;) und v.d. Leyen (Kinderpornogesetz) machen w&#252;rden.</title>
      <description>Das Zugangserschwerungsgesetz von der deutschen Familienministerin von der Leyen ist reiner Populismus, der sich praktisch allen Expertenmeinungen widersetzt und statt wirksamen L&#246;sungen eine unkontrollierte Zensurinstanz installiert &#8211;&#160;nur damit sie sich bei den Wahlen als Frau der Tat und K&#228;mpferin gegen das B&#246;se pr&#228;sentieren kann. Wollen wir, dass solch blinder Aktionismus in der Schweizer Politik Einzug h&#228;lt?</description>
      <author>David H</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:44:09 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/26/anzeigen</link>
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    </item>
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      <title>Bundesr&#228;te d&#252;rfen keinen Wahlkampf betreiben.</title>
      <description>Wenn man ins Wahljahr 2008 zur&#252;ckblickt dann zeigt sich eine gewisse &#196;nderung in dieser Maxime. Alt-Bundesrat Blocher betrieb seinerseits w&#228;hrend eines Zeitraums von knapp 2 Monaten einen massiven Wahlkampf mit knapp 60 Auftritten an Parteiveranstaltungen, wo er zwar nicht direkt f&#252;r sich selbst, aber f&#252;r die SVP Wahlkampf betrieb. Was war das Ergebnis?
Die SVP wurde zur st&#228;rksten Partei. Dies spricht aus Sicht der Parteien am linken und rechten Rand f&#252;r eine Direktwahl der Bundesr&#228;te (und diese schreien auch am lautesten danach). FDP und CVP w&#252;rden wahrscheinlich massiv an W&#228;hlern und somit Bundesr&#228;ten verlieren, was dazu f&#252;hren w&#252;rde, dass der Bundesrat aus SP und SVP Politikern zusammengesetzt w&#252;rde und somit endg&#252;ltig gel&#228;hmt w&#228;re.
Die Parteien der Mitte halten sich in einer Zeit, in der Personalisierung und Populismus wichtiger als politische Inhalte werden wohltuend zur&#252;ck (meistens jedenfalls).
Kein System ist ideal, aber die Schweiz hat eines, das der idealen Demokratie aus meiner Sicht sehr nahe kommt. Never change a running system!</description>
      <author>J&#246;rg Klenk</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:53:07 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/27/anzeigen</link>
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      <title>Volkswahl gef&#228;hrdet Repr&#228;sentation der Minderheiten!</title>
      <description>Wenn der Bundesrat direkt vom Volk gew&#228;hlt wird, dann bedeutet dies, dass er eine gr&#246;ssere Legitimit&#228;t und dadurch eine dominantere Rolle bekommt. Die Schweiz r&#252;ckt n&#228;her zu den pr&#228;sidentiellen Systemen (&#224; la Frankreich oder USA) und damit verliert das Parlament an Einfluss. Aber der Bundesrat hat bereits heute eine sehr dominante Rolle im Gesetzgebungsprozess, also ist eine weitere St&#228;rkung des Bundesrats nicht sehr sinnvoll.

Zweitens wird das Volk wohl kaum gen&#252;gend R&#252;cksicht auf die Minderheiten nehmen k&#246;nnen: Lateinische Schweiz, Frauen, Rand- und Bergkantone, etc. Dieses Problem stellt sich insbesondere bei Gesamterneuerungswahlen.

Aus diesen Gr&#252;nden lehne ich eine Bundesratswahl durchs Volk ab.</description>
      <author>Severin Bischof</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:05:47 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/28/anzeigen</link>
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      <title>Erst PRO und CONTRA sauber auslegen - erst dann einschiessen!</title>
      <description>Ich will mich nicht von Anfang an auf PRO oder CONTRA Volkswahl festlegen. Statt das Pulver zu verschiessen versuche ich eine Auslegeordnung zu machen:

PRO:
- Bei den Bundesratswahlen 2007 kam es zu Demokratie-unw&#252;rdigen Spielereien gewisser Parteien (Kandidaten aufstellen, welche anschliessend nicht mal sich selbst die Stimme geben). Bei einer Volkswahl w&#228;re dies nicht mehr m&#246;glich und alle m&#252;ssten ihre Absichten transparent darlegen.
- Ich halte das Volk f&#252;r m&#252;ndig genug, auf die sprachliche, regionale und politische Heterogenit&#228;t zu achten. Zudem k&#246;nnen Probleme dadurch gemindert werden, in dem nur von Parteien aufgestelte Kandidaten gew&#228;hlt werden k&#246;nnen. Und keine Partei kann es sich leisten, eine Region zu missachten, wenn sie denn dort nicht an Stimmen verlieren will.
- Ich bin mir sehr sicher, dass es nicht zu einem reinen SP-SVP-Bundesrat kommen w&#252;rde. Denn alle Parteien w&#228;ren auf die Kooperation mit anderen Parteien angewiesen. Wir haben ja schon auf kantonaler Ebene die Majorz-Wahl von Regierungsr&#228;ten. Und da funktioniert es ja.

CONTRA:
- Es w&#252;rde zu einer zus&#228;tzlichen Politisierung des Alltags kommen, da wir nebst den 8 Monaten Wahl- und Abstimmungskampf in der Schweiz zus&#228;tzlich noch mit diesen gross anger&#252;hrten nationalen Kampagnen berieselt w&#252;rden (die Werbebranche allerdings w&#252;rde sich freuen).
- Die Kandidaten m&#252;ssten sich gegenseitig in Versprechen &#252;bertrumpfen, welche sie anschliessend wohl eh nicht halten k&#246;nnten. Dies w&#252;rde die Politikverdrossenheit sch&#252;ren.
- Der Bundesrat krankt momentan daran, keine Strategen sondern nur Eiskunstl&#228;ufer (ich will niemendem zu Nahe trete; aber eine schlagkr&#228;ftige Hockey-Mannschaft w&#228;re mir lieber) zu haben, welche jeden Sonntag ihre K&#252;r in besten Licht zu pr&#228;sentieren versucht. Dieses Problem w&#252;rde durch die Volkswahl wohl kaum ver&#228;ndert.</description>
      <author>Andreas Muff</author>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:58:30 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/31/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Direktwahl w&#252;rde den Bundesrat in die Verantwortung ziehen. Dies ist zentral f&#252;r eine demokratische Exekutive.</title>
      <description>Der Bundesrat ist ein von den Bundeshausfraktionen bestimmtes Gremium, dass zuallererst den eigenen politischen Machterhalt in der Regierung sichern soll.

Die bis heute - abgesehen von der umfassend und geheim geplanten Abwahl von Christoph Blocher - auf Lebzeiten gew&#228;hlten Bundesr&#228;te, k&#246;nnen ihr Amt nach ihrem Beleiben aus&#252;ben, ohne Angst vor Konsequenzen. Dies ist ein offensichtlich unhaltbarer Zustand. 

Die Bundesr&#228;te m&#252;ssen in die Verantwortung gezogen werden.</description>
      <author>Peter M&#252;ller</author>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2009 21:42:10 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/54/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Denkbar w&#228;re eine m&#246;gliche Abwahl eines Bundesrates durch ein Referendum der Bev&#246;lkerung. </title>
      <description>Im Gegensatz zu einer Volkswahl, wo tats&#228;chlich populistische Wahlaussagen von Bundesrats-Anw&#228;rtern zu erwarten w&#228;ren, bietet die M&#246;glichkeit einer sp&#228;teren Abwahl durch die Bev&#246;lkerung die Gelegenheit, Bundesr&#228;te dann nach ihrem tats&#228;chlichen Verhalten zu beurteilen.
Einen Sch&#246;nheitsfehler sehe ich allerdings, es kann sinnvoll sein, dass vom Bundesrat etwas angestossen werden soll, dass eben nicht popul&#228;r ist. Eine dann drohende Abwahl k&#246;nnte hier ein Hemmnis sein. Hier m&#252;sste der Bundesrat dann besonders gut argumentieren, und eben der Sache zuliebe vielleicht sogar riskieren, durch eine drohende Abwahl &quot;politischen Selbstmord&quot; zu begehen. 
</description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 2009 00:20:24 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/128/anzeigen</link>
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    </item>
    <item>
      <title>Mit mehrparteien System, Kant&#246;nligeist und Sprachhinderniss funktioniert dies in der Schweiz nicht! Dazu ist es auch extrem kostenverbunden- geldverschwendend!</title>
      <description>Eine Bundesratswahl vom Volk ist v&#246;llig sinnlos, wir k&#246;nnen nicht eine Wahl wie in den USA durchf&#252;hren, durch den Kant&#246;nligeist werden grosse Kantone grob bevorteilt, und Minderheiten (Sprachminderheiten, Parteien),etc. vernachl&#228;sigt. Es w&#252;rde eine Zauberformel entstehen, die &#252;berhaupt nicht repr&#228;sentativ ist.

Die ganze Volkswahl w&#228;re auch mit extremen Kosten Verbunden, in den USA hat das ganze &#252;ber eine Milliarde Dollar verschlungen, f&#252;r die Schweiz w&#228;ren es 7, nicht nur einer. Auch wenn es nicht 1 Milliarde Dollar sein werden, diese riesen Kosten sind eine Geldverschwendung und f&#246;rdern den Lobbysmus und Druck von Aussen auf die Kandidaten (Finanziell schwache Kandidaten werden wohl keine Chance haben..)</description>
      <author>Elias Maier</author>
      <pubDate>Thu, 06 Aug 2009 00:14:23 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/165/anzeigen</link>
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      <title>Schon die Wahl von Regierungsr&#228;t/innen und Bundesparlamentarier/innen ist eine Farce!</title>
      <description>Eine direkte Demokratie hat es in der Schweiz bei Wahlen &#252;berlokaler nie gegeben. Direkte Wahl hiesse: Ich w&#228;hle Personen als meine Vertretung auf die n&#228;chste Ebene (Gemeinde, Bezirk), diese Ebene w&#228;hlt ihre Vertretung in die n&#228;chsth&#246;here Ebene (Kanton), usw. 
Schon wenn ich Personen ins Kantonsparlament w&#228;hlen soll, bin ich als W&#228;hlender in einem grossen Kanton wie Z&#252;rich weit weg vom Geschehen; es wird mir &#252;ber Parteiapparate und Medien mehr schlecht als recht vermittelt. Erst recht bei der Wahl von kantonalen Exekutivmitgliedern.
Die Volkswahl von Bundesr&#228;ten w&#228;re nichts als eine Farce. Es gilt die alte Regel des &quot;Harry Wind&quot; (Romanfigur von Matthias Diggelmann): &quot;F&#252;r eine Million mach ich einen H&#228;rd&#246;pfelsack zum Bundesrat.&quot; Ob das Werbeb&#252;ro dann Farner oder sonstwie heisst, kann mir gestohlen bleiben: Ich will keine Wahl, die mit viel Geld und Medienmacht manipuliert werden kann. W&#228;hlen wir die Leute aus unserer N&#228;he, die wir auch wieder abw&#228;hlen k&#246;nnen, und geben wir ihnen die Kompetenz, die n&#228;chsth&#246;here Ebene zu w&#228;hlen. Alles andere ist schlicht Polittheater.
Dass die bisherige Nicht-Volkswahl des Bundesrats lauter Kasperlifiguren &#224; la Merz &amp; Co an die Spitze gesp&#252;hlt hat, ist kein Grund f&#252;r die Volkswahl &#8211; es w&#252;rde alles nur noch viel schlimmer. Oder wollt Ihr k&#252;nftig Abermillionen spenden, nur damit im Wahlkampf Megakasperlifuguren &#224; la Obama obenaus schwingen?</description>
      <author>Billo Heinzpeter Studer</author>
      <pubDate>Sat, 22 Aug 2009 21:38:37 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/230/anzeigen</link>
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      <title>Wahlkreise erm&#246;glichen die Repr&#228;sentation von Minderheiten in einer Volkswahl.</title>
      <description>Das Argument der fehlenden Repr&#228;sentation bei einer Volkswahl wird damit entkr&#228;ftet und der Bundesrat w&#228;re repr&#228;sentativ zusammengesetzt.</description>
      <author>Peter M&#252;ller</author>
      <pubDate>Wed, 02 Sep 2009 17:32:23 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/243/anzeigen</link>
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